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Unterstützung für Klein- und Mittelständler

"Es existiert eine aktive Unterstützung für Klein- und Mittelständler (KMU) und Großunternehmen. Neuansiedlungen erfolgen mit der Maßgabe, Arbeitsplatz schaffende und wertschöpfungsstarke Unternehmen anzusiedeln."

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Leitsatz

Leitsatz Wirtschaft und Tourismus

Winzerkeller

"Wir streben eine breitere Wirtschaftsstruktur mit ökologischer, nachhaltiger und moderner Infrastruktur an, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden.
Wir erkennen in einer starken Innenstadt und starken Stadtteilen eine wichtige ökonomische Basis. Insbesondere wollen wir den Tourismus zu einem wichtigen wirtschaftlichen Standbein unserer Stadt entwickeln. Wir wissen um die Bedeutung von Boehringer Ingelheim für unsere Stadt, das als international positioniertes Familienunternehmen den Namen Ingelheims in die ganze Welt trägt und viele Arbeitsplätze für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Region zur Verfügung stellt."

Was ist Ihnen wichtig, wenn Sie an Wirtschaft und Tourismus in Ingelheim 2035 und darüber hinaus denken?

Welche Zielsetzungen sind Ihnen in diesem zentralen Vorhaben besonders wichtig?

Was fehlt aus Ihrer Sicht?

Kommentare

Ich wohne seit 25 Jahren in Ingelheim und wundere mich schon seit Beginn, wie wenig diese Stadt auf das Standbein Tourismus setzt und dies ausbaut.
Von den Sehenswürdigkeiten hat Ingelheim sehr viel zu bieten, wahrscheinlich mehr wie der komplette Rheingau .
Bekanntheit: Ich habe vorher einige Jahre im Rhein Main Gebiet gewohnt. Wenn die Rede von Ingelheim war, ging ich davon aus, es ist ein Dorf zwischen Bingen und Mainz - dass es sich um eine Stadt handelt war mir nicht bewußt. Auch in meinem Bekanntenkreis konnte niemand etwas mit Ingelheim anfangen. Dieses Bild hat sich bis heute nicht geändert. Ich bin davon überzeugt, dass es viele Menschen in Mainz gibt, die zwar wissen wo Ingelheim liegt, jedoch noch nie hier waren. Während der Rheingau für Frankfurter ein bekanntes Ausflugsziel ist, ist Ingelheim ein no-name.
Eingangstor: Für diejenigen die mit den Ausflugsschiffen an Ingelheim vorbeifahren, ist nicht erkennbar dass es in Ingelheim etwas zu sehen gibt und es sich lohnt hier einmal hin zu fahren. Potentielle Besucher, die per Fähre in Ingelheim ankommen, haben in der Rheinstrasse schon genug gesehen und suchen schnell den Weg zur Autobahn. Dass jemand extra von der Autobahn abfährt, um in Ingelheim Rast zu machen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen..
Verknüpfung der Sehenswürdigkeiten - verweilen in Ingelheim: In den letzten Jahren konnte ich feststellen , dass die internationalen Tage zu einem Ausflugsziel geworden sind. Die meisten Besucher bekommen dann auch mit, dass es gegenüber ein Musem gibt und sich hinter den Häusern auch die Kaiserpfalz verbirgt. Für mich völlig unverständlich ist, dass man den schönen gepflasterten Rathausplatz mit Blechkontainern zustellt (leider schon wieder). Nach dem Besuch der Ausstellung reisen die meisten wieder ab - ohne zu wissen, dass es eine Burgkirche und die Gassen von Ober Ingelheim gibt, oder sich ein Besuch auf dem Westerberg mit Bismarksturm und Tigern ebenfalls lohnt.
Fazit: Ingelheim hat sehr viel zu bieten, benötigt jedoch ein ganzheitliches Konzept. Das Eingangstor ist für mich der Fähranleger. Durch eine wesentliche Verschönerung des Fährbereichs und der Rheinstrasse kann mit einfachen Mitteln sehr viel erreicht werden, um den Durchreisenden zum Aussteigen zu bewegen. Von hier aus muß der ‚Besucher‘ an der Hand genommen und durch Ingelheim geführt werden. Die Führung per Planwagen, Bummelbahn, oder Fahrradtour muss zum Erlebniss werden und die Sehenswürdigkeiten, Gastronomie und Winzer dürfen nicht dem Zufall überlassen werden.
Noch ein paar Tips an unsere Entscheider:
Nein, Ihr wisst nicht am besten wie man sich selbst vermarktet. Das Rotweinfest ist nicht das beste Aushängeschild. Ein Flugzeug mit dem Namen ‚Ingelheim am Rhein‘ ist ein lustiger Gag aber kein geeignetes Marketing. Die zubetonierte Innenstadt gehört nicht zu den Sehenswürdigkeiten. Ideen sind gefragt, nicht das Teuerste.

Ich wünsche der Stadt Ingelheim gutes Gelingen.

Tourismus kann nur großräumig geplant werden. Selbst Städte wie Mainz können sich nicht mehr alleine vermarkten. Wir müssen über die Region hinausdenken. Ingelheim ist ein Teil von Rhein-Main und strahlt bis Rhein-Neckar. Das heißt, dass sich der Ingelheimer Tourismus gut vernetzen muss. Und mit seinen Stärken positionieren. Inklusive Besucherlenkung.

Eine breitere Wirtschaftsstruktur eine Festigung des Standortes Ingelheim, ja gerne...
Aber das darf nicht heißen das ein geplantes Gewerbegebiet von kleiner 15 ha (Beispiel am Nahering) Ausgleichsfläche im Umfang von 200 ha benötigt.
Hier stimmen die Relationen nicht mehr.
Es war sogar im Gespräch für dieses Gebiet von Städtischer Seite den Ernteausfall zu garantieren.
Leider ist von häufigen Ernteausfällen in dieser Gegend auszugehen, daher ist der Obstanbau dort auch zurückgegangen. Mit solchem Unsinn schafft man nur kurzfristig für wenige Einzelne einen Vorteil.
Wenn die Stadtkasse leer ist macht Ihr Euch vllt mal Gedanken was 200 Hektar sind und was das an Arbeit bedeutet.