Vorheriger Vorschlag

Vielfältige Bildungs- und Aufenthaltsangebote in der Stadtmitte

"Die Stadtmitte ist durch vielfältige Bildungs- und Aufenthaltsangebote auch über die Versorgung hinaus als Zentrum attraktiv."

Einschätzung der Stadtverwaltung:

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Nächster Vorschlag

Dezentrale Sicherung der Grundversorgung

"Die Grundversorgung in den Stadtteilen ist durch die Umsetzung des Einzelhandelskonzeptes gesichert."

Einschätzung der Stadtverwaltung:

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Fortführung I Ziel wurde teilweise erreicht

Bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum in der Stadtmitte

Tassiloquartier

"In der Stadtmitte ist bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum geschaffen. Dabei erfolgt eine Durchmischung von bezahlbarem und höherwertigem Wohnraum."

Einschätzung der Stadtverwaltung:

Das strategische Ziel wurde teilweise erreicht. Es wird weiterhin von Bedeutung sein. Im Bereich des bezahlbaren Wohnraums gibt es noch Handlungsbedarf.

Wie soll Ingelheim in Zukunft mit dem Thema bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum in der Stadtmitte umgehen und was soll dazu im Leitbild 2035 stehen?

Kommentare

Es ist Fakt, dass in Ingelheim und Umgebung der Wohnraum für „Normalverdiener“ (beide Vollberufstätig) nicht mehr bezahlbar ist und auch nicht zukünftig sein wird. (auch ein bundesweites Problem) So passiert es, dass die in Ingelheim Beschäftigten, in „noch bezahlbarere“ Orte abwandern, obwohl sie eigentlich mit Ingelheim „stark verwurzelt“ sind.
Ich bin sehr gespannt, wie der oben angesprochene „Handlungsbedarf“ aussehen soll. Es ist ja auch Fakt, dass es noch genug Leute gibt, für die der Wohnraum „bezahlbar“ ist. Aber wie sieht dann die gesellschaftliche Vielfalt Ingelheims aus?

Es wird immer von bezahlbarem Wohnraum gesprochen. Ein wirklich schöner Begriff, aber was bedeutet er? Vielleicht sollte man zuerst definieren, was man darunter versteht oder verstehen möchte. Im Moment würde ich den Begriff definieren, als „mit Geld zu bezahlen“, was nicht heißen muss, dass es jeder bezahlen können muss.
Im Leitsatz bezahlbaren mit höherwertigem Wohnraum in Bezug auf in der Stadtmitte geschaffenen Wohnraum gegenüber zu setzen empfinde ich fast schon als etwas abstrus.
Wenn der Begriff „Durchmischung“ im Leitsatz eine gewünschte durchmischte Sozialstruktur implizieren soll, muss man sich meiner Meinung nach zunächst Gedanken machen, wer den bezahlbaren Wohnraum bezahlen können soll.

Bezahlbarer Wohnraum ist in Ingelheim, egal ob in der Stadtmitte oder am Stadtrand, Mangelware. Es gibt grundsätzlich zu wenig Wohnraum und der Nachfrageüberhang treibt die Preise nach oben.
Es gibt nur eine Lösung: Deutlich mehr Wohnraum im gesamten Ingelheim zu schaffen.

Es ist aber auch illusorisch in bester Innenstadtlage den günstigsten Wohnraum zu schaffen.

Ein erster wesentlicher Schritt zu sozial gerechten Wohnkosten wäre es, weitere Preisanstiege zu verhindern. Dies könnte die Stadt v.a. durch die Schaffung von eigenen neuen Wohngebieten und einer Selbstverpflichtung schaffen, die Mieten bis oder sogar unterhalb des lokaln Mietspiegels zu belassen. Kommunen sollten wieder verstärkt in großem Stil selbst Wohnraum schhaffen und dauerhaft halten.

Es wird dringend mehr Wohnraum in Ingelheim benötigt. Dieser sollte aber nicht von der Stadt/WBI gebaut werden! Gerade die WBI fällt durch hohe Preise und sehr schlechten Service auf.
Auch sollten Bürger die Möglichkeit haben Wohneigentum zu erwerben!

Ja, ganz viel Wohnraum gebaut von der Stadt. Die kauft mit ganz viel Geld private Wohnhäuser, vielmehr ganze Blocks auf, reißt alles ab und baut dort in zentraler schöne große Bunker vom Reißbrett. So richtig schöne Projekte wie das King, die Neue Mitte und am Gänsberg.
Gewachsene Strukturen völlig Fehlanzeige!
Man kann auch gut die gesamten Naturschutzgebiete roden und dann zubauen. Dafür haben sich vorher Jahrzehnte lang Einheimische eingesetzt. Aber was wollen die schon!
Mal ganz abgesehen davon das die sehr alten und langsam gewachsenen Infrastrukturen der gesamten Stadtteile gar nicht für noch mehr Menschen, sprich noch mehr Verkehr ausgelegt sind.
Wann sind sie denn in letzter Zeit um die Mittagszeit durch Ihre Gegend gefahren. Da kollabiert der Verkehr zur Mittagszeit regelmäßig.

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Merlin (Moderation)

Es fehlen Wohnungen für Familien/Menschen, deren Einkommen über der Grenze für preisgebundenen Wohnraum liegt, die aber trotzdem nicht 10 Eur und mehr/ m2 bezahlen können.

Generell sollte man das Wachstum der Stadt in Frage stellen und nicht Wachstum mit Fortschritt verwechseln. Es ist attraktiv und lebenswert in einer Kleinstadt zu leben. Zur Architektur: Leider hat Ingelheim die große Chance verpasst, in der Innenstadt einer interessanten und nachhaltigen Architektur Raum zu geben. Wie überall die gleichen, abweisenden Kanten und dunkler werdenden Straßenfluchten, obwohl es viele nachhaltige und interessante Konzepte gäbe. Letztlich ist es auch billiger so zu bauen, dass man in 10 Jahren oder länger immer noch gerne diese Häuser oder Plätze anschaut und nicht, um einmal etwas Schönes zu sehen, Altstädte besucht. Damit favorisiere ich keineswegs historisierende Kitschbauten sondern moderne ideenreiche Architektur, in der man sich auch wohlfühlt.