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Naturschutz und Naherholung entlang von Rhein und Selz

Der Rhein und die Selz haben als verbindende Landschaftselemente eine besondere Bedeutung für die Naherholung und den (Rad-) Tourismus.

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Umweltverträgliche Potenziale für regenerative Energien ergründen

Die Potenziale für die Erzeugung regenerativer Energien durch Windenergie- und Freiflächenphotovoltaikanlagen (inkl. Agri-Photovoltaikanlagen) sollen unter Berücksichtigung der Belange des Arten-, Natur-, und Landschaftsschutzes sowie der Landwirtschaft untersucht werden.

Kommentare

Anstatt Freiflächenanlagen sollte festgelegt werden, dass jeder Neu- bzw. Umbau ein Anlage auf seinem Dach zu errichten hat.

Die Stadt sollte den Einsatz der Photovoltaik zum Schutz vor Hagel und zu starker Sonneneinstrahlung unterstützen. Noch ist dieser Einsatz in der Testphase. Eine Zusammenarbeit mit der Uni Mainz oder der FH-Bingen wäre vielleicht möglich.

Statt großflächiger Freiflächen-PV-Anlagen auf den Allmendflächen des Mainzer Berges könnten dort einige Windkraftanlagen errichtet werden. Dies hätte den Vorteil eines geringen Landschafsverbrauchs und einer relativ gleichmäßigen Energiegewinnung - insbesondere auch in den Monaten November, Dezember und Januar - in denen reine PV-Anlagen kaum Energie liefern. Zusätzlich PV-Freiflächenanlagen nur in kleinem Umfang als Substitution für windschwache Zeiten im Sommer. Ein Teil dieser Anlagen könnte senkrecht montiert oder aufgeständert werden, um auch zum Thema Agri-Photovoltaik Erfahrungen sammeln zu können und eine Brücke zwischen Energiegewinnung und Landwirtschaft zu schlagen. Die großen verbleibenden Flächen könnten nach wie vor für landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden. Wünschenswert wäre eine regenerative Landwirtschaft im Sinne von Agroforstsystemen. (Dies setzt natürlich voraus, dass es interessierte Landwirte gäbe, die sich diesem Thema annehmen würden). Durch Rundwanderwege, Beschilderung etc. könnte eine parkähnliche Struktur geschaffen werden, die auch die Elemente Freizeit und Naherholung mit einbindet.

Eine weitere Möglichkeit ist der Anbau schnellwachsender Hölzer, zur Gewinnung von Hackschnitzelgut. Diese könnten zum Beispiel in Quartiersheizsystemen Anwendung finden. Schnellwachsende Gehölze dienen der wiederholten Nutzung in regelmäßigen Zeitabständen. Auf den Allmendfeldern könnte ein Anbau in Kooperation mit Landwirtschaft erfolgen.